
Ein von der Gemeinde Gründau im Rahmen des CO2-Programmes gefördertes 'Sonnenhaus' im Neubaugebiet Heiligenstock in Rothenbergen. |
„In allen Aussprachen zu dieser im kommunalen Bereich einzigartigen Förderung spricht man zurecht von einem „Erfolgsprogramm“. Die Gemeindevertretung hat sich aber selbst das Ziel gesetzt, maximal 800.000 € für das Programm bereit zu stellen. Wir gehen daher davon aus, dass in 2010 die letzte Runde dieses Förderprogramms durchgeführt wird. In den letzten drei Haushaltsjahren wurden die Gelder der Gemeinde Gründau „freiwillig“ und zur Unterstützung der eigenen Steuerzahler für den Umweltschutz investiert. Auch zu Beginn diesen Jahres ist die Nachfrage nach Fördermitteln für CO2-Reduzierungsmaßnahmen wieder sehr groß. Ich möchte daher weitere Interessenten bitten, sich zügig an die Planung und Beantragung zu machen. Die Bewilligung der Gelder erfolgt in der Reihenfolge des Antrageingangs. Dem Antrag sind zwei Kostenvoranschläge von Fachfirmen bzw. bei Eigenleistung Aufstellungen über das Material beizufügen.“, erläutert Bürgermeister Heiko Merz.
Förderfähige Maßnahmen sind z.B. Wärmedämmung der Außenwände und des Daches sowie Wärmedämmung der Kellerdecke oder der Wände zwischen beheizten und unbeheizten Räumen. Weiter werden der Austausch von Fenstern gegen energiesparende neue Fenster, der
Austausch der Heizungsanlage sowie die Installationen von solarthermischen Anlagen, Lüftungsanlagen und Wärmepumpen bezuschusst.
Die derzeit gültigen Förderrichtlinien können in Broschürenform bei der Gemeindeverwaltung abgeholt oder telefonisch bei den beiden Sachbearbeitern angefordert werden. Auch auf der Homepage der Gemeinde Gründau sind Informationen, die Richtlinien und der Vordruck abrufbar.
Nähere Auskünfte erteilen die Sachbearbeiter, Herr Heinen, Tel.-Nr. 06051/8203-27 oder Herr Rückriegel, Tel.-Nr. 06051/8203-21.