DSL-Bedarfsermittlung in Gründau

Gemeinde führt Umfrage durch

Auf Initiative der Gemeinde Gründau war bereits in 2007 für den Ortsteil Breitenborn die technische Leistungsfähigkeit des Internets mittels drahtlosem DSL-Anschluss verbessert worden. Von dort kamen vorher immer wieder Informationen über bestehende Probleme mit dem mangelhaften Angebot schneller Internet-Verbindungen zum Rathaus. Nun nehmen diese Rufe nach der Verbesserung des Breitband-Angebots auch in anderen Ortsteilen zu.

„Schon in 2007 haben uns einzelne Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Lieblos und Rothenbergen angesprochen. Dort steht in bestimmten Straßenzügen keine DSL-Qualität zur Verfügung. Wir haben deshalb in der Zwischenzeit sowohl die Unterstützung des Landes Hessen mittels seiner „Breitband-Initiative“, als auch des Main-Kinzig-Kreises mittels „Main-Kinzig-DSL“, einem Versorgungsservice der Kreiswerke Main-Kinzig, geprüft und wollen in Kürze den interessierten Internet-Nutzern die derzeit bestehenden Möglichkeiten der Verbesserung präsentieren. Angebote der besehenden Netzbetreiber auf Ausbau des Kabelnetzes scheiden aufgrund der Höhe der dafür abgegebenen finanziellen Forderungen an die Gemeinde leider aus.“, erklärt Bürgermeister Heiko Merz.

Aus diesem Grund will die Gemeinde Gründau zunächst mittels Fragebogen eine gründauweite DSL-Bedarfsermittlung machen. Dazu wird ab sofort im Rathaus ein zweiseitiger Fragebogen zu erhalten sein, den jeder Internet-Nutzer, der sich eine größere DSL-Leistung wünscht, ausfüllen und unverbindlich bei der Gemeinde wieder abgeben kann. Wer bereits über einen Zugang zum Internet verfügt, kann den Fragebogen auch von der Homepage der Gemeinde Gründau herunterladen.
Der Fragebogen muss bis Ende Januar 2010 eingereicht werden. Ziel der Aktion soll sein, danach mit gezielten Ansprüchen mit den verschiedenen Anbietern in Kontakt treten zu können. Eine Informationsveranstaltung soll dann im Frühjahr 2010 folgen.

„Wir werden es nicht schaffen, in allen Ortsteilen das gleiche Internet-Angebot zu erhalten. Ziel der Aktion ist aber die Herstellung der Verfügbarkeit von zuverlässiger Technologie zu vertretbaren Preisen in unterversorgten Gebieten. Dazu brauchen wir zunächst die Informationen durch unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger“, schließt Bürgermeister Merz.