
Ausbilder Hartmut Barz, Betriebsleiter Mathias Stumpf u. Bürgermeister Heiko Merz (v.l.n.r.) zusammen mit den Jugendbetreuern der Gründauer Feuerwehr beim ADAC-Sicherheitstraining. |
Fahrsicherheitstraining für Jugendbetreuer
In der vergangenen Woche hat die Gemeinde Gründau ein besonderes Angebot des ADAC auf dem Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main am Gründautalring wahrgenommen. Der Leiter des Fahrsicherheitszentrums, Herr Stefan Röhn, war an den Gründauer Bürgermeister herangetreten und hat ihm, als Dank für die gute Zusammenarbeit mit den Gründauer Feuerwehren in den vergangenen Jahren, einen Termin für ein zusätzliches Sicherheitstraining für Feuerwehrmitglieder in Aussicht gestellt. Da schon viele Gründauer Feuerwehrleute an solchen Lehrgängen über die Landesfeuerwehrschule teilgenommen haben, hatte sich Heiko Merz zusammen mit dem Gemeindebrandinspektor Uwe Döring dafür entschieden, das Angebot auf die Betreuer der Jugendfeuerwehren auszuweiten. Die dortigen Jugendleiter und ihre Helfer sind zu vielen Übungen und Anlässen mit dem Nachwuchs der Feuerwehr in den Transportfahrzeugen der Einsatzabteilungen auf den Straßen unterwegs.
„Die Mitglieder des Gemeindevorstandes waren mit mir einer Meinung, dass die Finanzierung dieses Sonderlehrganges nicht nur ein kleines Dankeschön an die Betreuer der Jugendabteilungen für ihre hervorragende Arbeit in diesem Bereich ist, sondern natürlich auch zur Sicherheit beim Transport unseres Feuerwehrnachwuchses erheblich beiträgt. Die Fertigkeiten, die dabei mit den Transportfahrzeugen erlangt werden, sind aber auch zum Teil beim Fahren mit den Spezialfahrzeugen der Gründauer Wehren hilfreich.“, begründet Bürgermeister Merz die schnell getroffene Entscheidung.
Am 08.02.2010 war es dann soweit und Mathias Stumpf, der Betriebsleiter des Fahrsicherheitszentrums, konnte im Namen des ADAC zehn Betreuer der Gründauer Jugendfeuerwehren mit ihren Transportfahrzeugen zum Training begrüßen. Der speziell für das „Kleintransporter-Training“ lizenzierte Ausbilder Hartmut Barz schulte die Teilnehmer während des achtstündigen Trainings. Der Lehrgang sensibilisiert dabei für kritische Situationen auf der Straße. In verschiedenen Übungen trainieren die Teilnehmer typische Probleme, wie begrenzte Rundum-Sicht und tote Winkel, den Einfluss von Seitenwind, Rangierschwierigkeiten, Bremsen und Kurven fahren. Slalomparcours, griffige und glatte Fahrbahnbeläge, Kreisbahn, plötzlich auftretende Wasserhindernisse und die Gleitfläche müssen gemeistert werden. Tipps zur Ladungssicherung und zum Sprit Sparen runden das Training ab.
Neben den praktischen Übungen wird in kurzen Gesprächsrunden Theorie behandelt. Inhalte sind Themen der Fahrphysik wie beispielsweise Kraftübertragung/Fahrhilfen (ABS, ESP, …) oder Bremsmethoden.
„Wer an der vielfältigen Technik und an der attraktiven Arbeit der Gründauer Feuerwehren interessiert ist, kann sich in unseren Ortteilen gerne mit den einzelnen Wehrführern oder Jugendleitern in Verbindung setzen. Teil unseres „Dienstes am Nächsten“ ist das ständige Bestreben unserer Aktiven, Nachwuchs für die Einsatzabteilungen zu gewinnen. Dies wird die Gemeinde Gründau weiter maßgeblich unterstützen und wie hier gezeigt fördern.“, betont Bürgermeister Heiko Merz abschließend.