
Die Teilnehmer am Koordinierungstermin präsentieren das Motto der Dorferneuerung in Mittel-Gründau. |
Danach ging es an die einzelnen Themen. Bezuschusst werden die Renovierung des Backhauses und die Erneuerung des Daches auf der Schafhalle. Zuschüsse für die Gestaltung des Areals um die Mehrzweckhalle werden mit mindestens 200 000 € festgelegt. Viel Anklang bei der WI-Bank fand das Projekt „Natur im Dorf“, das ein Netz aus kleinen und großen Grünflächen mit vielen Partnern zu einer Gesamtheit entwickeln wird. Das Problem der Verkehrsentwicklung für das Dorf muss mit dem zuständigen Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Gelnhausen gelöst werden. Einige große Projekte erfordern konkretere Planungen und Vorarbeiten. Dazu gehört der Aufbau des Dorftreffs, die Gestaltung des Dorfzentrums, dem Platz um Mehrzweckhalle und Domäne und für ein langfristiges Konzept für die Domäne. Hier stehen jetzt Gelder für die Planungsphase bereit. Und versprochen ist, die dann fertigen Projekte in erforderlicher Höhe zu bezuschussen. Besonders interessant für private Besitzer ist, ob ihre Immobilie im sogenannten „Fördergebiet“ liegt. Dieses legte die Kommission fest, indem sie den Vorschlag noch um einige Häuser erweiterte. In diesem Areal können Hausbesitzer jetzt Beratung durch das beauftragte Planungsbüro für Investitionen in den Erhalt und den Ausbau erhalten. Für die Umsetzung ist ein maximaler 30000 € Zuschuss pro Vorhaben möglich. Wie Katja Naumann, die zuständige Ansprechpartnerin beim Main-Kinzig-Kreis berichtete, sind bereits einige Hausbesitzer aktiv geworden und eine Genehmigung wurde schon erteilt. Am Montag, 29. August um 19 Uhr findet in der Mehrzweckhalle Mittel-Gründau eine Informationsveranstaltung für die gesamte Bevölkerung statt. Dabei präsentiert der Arbeitskreis alle Ergebnisse und Vorhaben. Als Kontrast werden etliche alte Aufnahmen aus dem Dorf zu sehen sein. Nicht zuletzt wird die erfolgreiche Konzeptphase zur Dorferneuerung an dem Abend gefeiert.