Abfall

Abfallberatung

Die Entsorgungspflichtigen sind in Hessen die kreisangehörigen Gemeinden, die kreisfreien Städte und die Landkreise. Nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz sind die Entsorgungspflichtigen zur Information und Beratung zu allen Fragen ihrer Bürger zur Abfallentsorgung verpflichtet. Für weitere Fragen können sie sich dorthin wenden.

Mit ihrer Abfallsatzung hat die Gemeinde Gründau ein wirksames Instrument entwickelt, um den drohenden Müllbergen sinnvoll zu begegnen.

Für jeden Gründauer Bürger ist zwingend vorgeschrieben, Abfälle zu vermeiden, zu trennen und seinen Beitrag zur Wiederverwertung zu leisten. Das Angebot an gemeindlichen Entsorgungseinrichtungen wurde gezielt erweitert.

Die Folge: Bei der Wiederverwertung noch brauchbarer Abfälle, der Kompostierung von Biomüll und der umweltgerechten Entsorgung von Sonderabfall gab es beachtliche Erfolge.

Informationen:
Abfallberater
Joachim Werner
Zimmer 25
Telefon 06051 / 820324
Fax 06051 / 820330
e-mail: joachim.werner@gruendau.de

Abfälle vorsortieren!
Recycling ist die Wiederverwertung von Altmaterial als Rohstoff. Wichtig für die Sammlung von Altstoffen ist daher deren Vorsortierung im Haushalt. Bereits in der Küche sollten Sie sich Gedanken über richtiges Vorsortieren machen, denn Abfallverwertung beginnt bereits im Haushalt!

Sortieren Sie Ihren Müll vor! Wir empfehlen Ihnen getrennte Behälter für Papier, Weiß-, Braun-, Grünglas, kompostierbaren Biomüll und Metalldosen. Für Verbundmaterialien, Aluminium- und Kunststoffverpackungen gibt es die gelbe Tonne oder den gelben Sack.

Trennen Sie die Problemstoffe (Sonderabfall) vom Restmüll. Bringen Sie diese zur Sonderabfallkleinmengensammlung.

Nur der von Wert- und Problemstoffen getrennte Restmüll gehört in die graue Mülltonne.

Sollte in Ihrem Haushalt zusätzlicher Müll anfallen, der nicht mehr in Ihre Mülltonne passt, so nutzen Sie bitte die gemeindlichen Müllsäcke. Diese erhalten Sie im Rathaus.

Biomüll und Grünabfälle
Ein wichtiger Bestandteil des Gründauer Abfallwirtschaftskonzeptes ist die getrennte Sammlung und Verwertung von Biomüll. Biomüll soll bereits im Haushalt aussortiert und durch die Biomüllabfuhr abgefahren oder – noch besser – im eigenen Garten kompostiert werden.

Zur Verwertung von Biomüll und Gartenabfällen gibt es folgende Möglichkeiten:
  • Biotonne (für Haushalte ohne Möglichkeit der Eigenkompostierung)
  • Eigenkompostierung
  • Gehölzschnittsammlung

    Die Biotonne
    Für jene Haushalte, denen die Eigenkompostierung nicht möglich ist, stellt die Gemeinde die braune Biotonne zur Verfügung. Sie ist ein wichtiger Beitrag zur Abfallverringerung und -verwertung!

    Wichtige Hinweise:
  • Immungeschwächte Personen und Risikogruppen können durch Keime und Pilzsporen gefährdet werden. Bitte befragen Sie diesbezüglich Ihren Arzt.
  • Gaststätten u.ä. Betriebe, die größere Mengen von Speiseabfällen tierischer Herkunft verarbeiten, dürfen sich lediglich dafür zugelassener Entsorger bedienen.

    Unsere Tipps zum Umgang mit der Biotonne:
  • Allgemein gilt: Je trockener der Biomüll, desto weniger Geruchsprobleme im Sommer und Frostprobleme im Winter.
  • Geben Sie keine tropfnassen Bioabfälle in die Tonne (z.B. nasse Filtertüten). Lassen Sie die Dinge etwas an der Luft trocknen. Auch das vermeidet Fäulnis und Gestank.
  • Die Biotonne möglichst an einen schattigen Platz stellen.
  • Unangenehme Gerüche, Verschmutzungen und Verkrustungen in der Biotonne vermeiden Sie, wenn der organische Abfall in Zeitungspapier oder Küchenkrepp eingewickelt wird. Im Handel sind Säcke aus Recyclingpapier zum Vorsortieren im Haushalt und für die Biotonne erhältlich.
  • Als Helfer gegen starke Gerüche eignen sich Erde, Gesteinsmehl und Geruchsbinder. Gegen möglicherweise auftretende Fliegenmaden hilft eine kräftige Dosis Kalk. Aggressiver Branntkalk/Ätzkalk sollte jedoch nicht verwendet werden (Verätzungsgefahr).
  • Speisereste, insbesondere Fleisch und Fisch, können sowohl in die Biotonne, als auch in die Restmülltonne gegeben werden.
  • Alle Bürger, welche die Biotonne nutzen, sind zur Reinigung der Tonne verpflichtet.

    Eigenkompostierung
    Falls Sie bereits selbst kompostieren, behalten Sie das bitte als direkteste Form der Verwertung organischer Abfälle unbedingt bei. Falls noch nicht, prüfen Sie die Möglichkeit der Kompostierung im eigenen Garten. Die Mühe lohnt sich, denn Sie bekommen dadurch ein optimales Bodenverbesserungsmittel und einen natürlichen Dünger kostenlos und frei Haus.

    Gehölzschnitt-Sammlungen
    Die Gemeinde unterstützt Kleingärtner durch die Entsorgung kompostierbarer Gartenabfälle. Bis zu 2 m³ können bei den Sammelaktionen der Gemeinde abgegeben werden. Die Sammlungen finden im Frühjahr und im Herbst statt. Gehölzrückstände und Äste (bis zu einer Länge von 1,5 m und einem Durchmesser von 20 cm) werden kostenlos angenommen.

    Verpackungsstoffe/Gelbe Tonne
    Verkaufsverpackungen werden durch das Duale System eingesammelt. Der Verbraucher gibt seine Leichtverpackungen aus Kunststoff, Verbundstoffen und Aluminium in die 'Gelbe Tonne oder Gelben Sack' ab. Glasverpackungen gehören in die entsprechenden Container, die haushaltsnah aufgestellt sind, oder können im Wertstoffhof abgegeben werden. Denken sie daran, dass auf Dosen und Einwegflaschen für Bier, Mineralwasser und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke Pfand erhoben wird. Bringen Sie diese bitte zum Handel zurück.

    Was gehört in die Gelbe Tonne?
    Aluminium - wie Joghurtdeckel, Aluschalen, Alu-Deckel, Alu-Folien. (Ein Hinweis zur Unterscheidung von Weißblech oder anderen Materialien: Alu ist nicht magnetisch.)

    Kunststoffe - wie Kunststoff-Folien, Tragetaschen, Tüten, Beutel, Plastiktuben, Plastikflaschen von Spül- und Putzmitteln sowie Körperpflegemitteln, Becher von Joghurt, Quark, Margarine usw. Schaumstoffe wie Obst- und Gemüseschalen, Styropor, PET-Flaschen.

    Verbundmaterialien - wie Getränke- und Milchkartons, Vakuumverpackungen, z.B. für Kaffee.

    Was gehört auf keinen Fall in die Gelbe Tonne?
    organische Abfälle - wie Küchenabfälle, Obst- und Gemüseabfälle, Speise- und Lebensmittelreste u.a. gehören auf den eigenen Kompost oder in die Biotonne

    unbrauchbarer Restmüll - wie Windeln, Filzstifte, Textilreste, Leder, Staubsaugerbeutel, Einwegspritzen usw.

    Sonstige Wertstoffe
    Zu den Wertstoffen im Müll gehören auch Altmetalle und Papier, Pappe. Für sie wurde der gemeindliche Wertstoffhof, Am Bürgerzentrum 2, eingerichtet.

    Compact-Discs (CD)
    Eine CD besteht zu 99% aus dem Kunststoff Polycarbonat und kann sehr gut wiederverwertet werden. Darum können nicht mehr gebrauchte CDs im Rathaus und im Wertstoffhof abgegeben werden.

    Korken
    Kork ist ein wichtiger Rohstoff. Darum werden Naturkorken von Weinflaschen im Wertstoffhof gesammelt.

    Wohin mit dem Altglas?
    Die Gemeinde Gründau sammelt Glas im 'Bringsystem', das heißt, die Wertstoffe müssen zu den vielen im Gemeindegebiet aufgestellten Sammelcontainern gebracht werden.

    Bitte beachten Sie bei der Wertstoffsammlung:
  • Halten Sie die Standorte sauber. Ein Containerstandort sollte nicht zu einem Müllabladeplatz werden.
  • Altglas muss nach Farben getrennt in die dafür bestimmten Container eingeworfen werden.
  • Entfernen Sie alle Fremdstoffe vom Glas, z. B. Verschlüsse und Keramikteile.
  • Altglascontainer sind nur für Behälterglas (z. B. Flaschen) geeignet.

    Folgende Materialien haben im Altglascontainer nichts zu suchen: Fensterscheiben, Autoscheiben, Bleikristall, Spiegel, Glühbirnen, Leuchtstoffröhren (bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um Sondermüll handelt!), Tonwaren, Porzellan und Steingut. Feuerfestes Glas ist ebenfalls für Altglascontainer nicht geeignet.

    Bedenken Sie außerdem, dass die Sammlung von Altglas zwar gut ist, die Vermeidung jedoch wesentlich besser. Mehrweg ist besser als Einweg!

    Die blaue Papiertonne
    Neben dem Papiercontainer im gemeindlichen Wertstoffhof gibt es eine zusätzliche Möglichkeit, Papier haushaltsnah einer Verwertung zuzuführen. Die blaue Papiertonne ermöglicht den Haushalten, Altpapier bequem zu sammeln.
    Die Papiertonne kann bei der Gemeindeverwaltung gekauft werden. Die Abfuhr ist kostenlos.

    Entgiftung von Hausmüll
    Das Problem mit dem Müll ist gravierend – Sonderabfall hingegen ist gefährlich! Der normale Hausmüll ist leider viel zu oft mit Schadstoffen befrachtet. Diese Problemabfälle sind stark umwelt- und gesundheitsgefährdend.

    Die Gemeinde Gründau und der Main-Kinzig-Kreis haben Möglichkeiten zur Sonderabfallentsorgung geschaffen. Mit einer vernünftigen Sonderabfallentsorgung allein ist es jedoch nicht getan. Wesentlich wichtiger ist die Vermeidung von Schadstoffen bereits beim Einkauf. Schadstoffhaltige Produkte sollten nicht gekauft werden. Bevorzugen Sie umweltfreundliche Alternativ-Angebote!

    Tipps:
    Wenden Sie umweltfreundliche Verfahren im Haus- und Gartenbereich an. Der Verzicht auf chemische Schädlingsbekämpfungs- und Unkrautvertilgungsmittel ist ein Gewinn für die Umwelt.

    Einwegerzeugnisse, deren Batterien nicht auswechselbar sind, sollten vermieden werden. Dies gilt beispielsweise für Einwegarmbanduhren. Zu bevorzugen sind wiederaufladbare, quecksilberarme Batterien.

    Reinigungs- und Putzmittel erweisen sich vielfach, gerade in der aggressiven Form, als unnötig. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass mit Scheuerpulver, Allzweckreiniger (am besten Schmier- oder Flüssigseife), Essig, Spiritus und Spülmittel der Haushalt sauber und hygienisch rein gehalten werden kann. Achten Sie bei Reinigern auf die Verpackung. Vielfach gibt es Nachfüllpacks, die nicht nur Abfall vermindern, sondern auch kostengünstiger sind.

    Sonderabfall-Entsorgung

    Entgiftung von Hausmüll
    Das Problem mit dem Müll ist gravierend – Sonderabfall hingegen ist gefährlich! Der normale Hausmüll ist leider viel zu oft mit Schadstoffen befrachtet. Diese Problemabfälle sind stark umwelt- und gesundheitsgefährdend.

    Die Gemeinde Gründau und der Main-Kinzig-Kreis haben Möglichkeiten zur Sonderabfallentsorgung geschaffen. Mit einer vernünftigen Sonderabfallentsorgung allein ist es jedoch nicht getan. Wesentlich wichtiger ist die Vermeidung von Schadstoffen bereits beim Einkauf. Schadstoffhaltige Produkte sollten nicht gekauft werden. Bevorzugen Sie umweltfreundliche Alternativ-Angebote!

    Tipps:
    Wenden Sie umweltfreundliche Verfahren im Haus- und Gartenbereich an. Der Verzicht auf chemische Schädlingsbekämpfungs- und Unkrautvertilgungsmittel ist ein Gewinn für die Umwelt.

    Einwegerzeugnisse, deren Batterien nicht auswechselbar sind, sollten vermieden werden. Dies gilt beispielsweise für Einwegarmbanduhren. Zu bevorzugen sind wiederaufladbare, quecksilberarme Batterien.

    Reinigungs- und Putzmittel erweisen sich vielfach, gerade in der aggressiven Form, als unnötig. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass mit Scheuerpulver, Allzweckreiniger (am besten Schmier- oder Flüssigseife), Essig, Spiritus und Spülmittel der Haushalt sauber und hygienisch rein gehalten werden kann. Achten Sie bei Reinigern auf die Verpackung. Vielfach gibt es Nachfüllpacks, die nicht nur Abfall vermindern, sondern auch kostengünstiger sind.

    Im Hausmüll sind giftige Abfälle enthalten, die nicht in die Restmülltonne gehören. Bei der Verbrennung von Müll könnten schädliche Rauchgase entstehen, die unsere Umwelt stark belasten.

    Batterien: Knopfzellenbatterien, Quecksilberbatterien und -schalter, sonstige Batterien (außer Kfz-Batterien)

    Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel fest und pulverförmig oder als Flüssigkeit, Lösungen und Spraydosen

    Chemikalien, Gifte - Salze, Säuren, Laugen, blei-, cadmium-, arsen- und quecksilberhaltige Chemikalien, Rattengifte, Fotochemikalien u.a.

    Brennbare Flüssigkeiten - Emulsionen, Benzine, Spiritus, Glycerin, Lösungsmittel (Tri, Azeton), Verdünnungen

    Polyurethan-Schaumdosen, z.B. Montageschaum, sind auch im leeren Zustand Sonderabfall. Alternativ können die Dosen kostenlos bei der Firma PDR-Recycling GmbH + Co. KG, Thurnau, Tel. 0 92 28/9 50-0, zurückgegeben werden.

    Farben - flüssige lösemittelhaltige Altfarben, Klebstoffe, synthetische Fette, Wachse, ölige Abfälle, Beiz- und Imprägniermittel, Holzschutz-, Frostschutzmittel

    Elektrogroßgeräte sogenannte 'Weiße Ware', z. B. Waschmaschinen, Kühlschränke, Trockner (kostenfreie Abholung nach Anmeldung bei AQA gGmbH, Gründau)

    Bildschirme, z. B. Fernseher, Computer (Abgabe im Wertstoffhof) oder Entsorgung über AQA)

    Kleinere Elektro-Altgeräte, z. B. Radios, Stereo-Anlagen, Rasierer, Haushaltsgeräte (Abgabe im Wertstoffhof)

    Sonstiges - z.B. Glitzerlampen, Neonröhren, Thermometer

    Stoffe die nicht genannt, Ihnen aber unbekannt oder 'verdächtig' sind, können Sie im ursprünglichen Behältnis mitbringen. Ein Fachmann sortiert an Ort und Stelle aus.

    Nicht angenommen werden jedoch: Hausmüll, Sperrmüll, Gewerbe- und Industriemüll, Munition, Sprengkörper, pyrotechnische Artikel (Feuerwerkskörper, Druckgasflaschen), Feuerlöscher, Tierkadaver, Schlachtabfälle. Altöle, Kfz-Batterien und Altreifen werden durch den Fachhandel zurückgenommen.

    Denken Sie bei Problemabfällen daran: An der Sonderabfallsammlung teilzunehmen ist gut, bewusst einkaufen und Problemstoffe vermeiden ist besser!

    Altbatterien
    Der Bundesgesetzgeber hat durch Verabschiedung der Batterie-Verordnung (BattV) neue Regularien für die Rückgabe gebrauchter Batterien geschaffen. Seit dem 1. Oktober 1998 sind Hersteller, Handel und Verbraucher stärker in die Pflicht genommen. Der Handel ist zur Rücknahme alter Batterien verpflichtet, sofern er die gleiche Sorte in seinem Sortiment führt.

    Sperrmüll-Abfuhr
    Die Gemeinde fährt Sperrmüll aus Haushaltungen zweimal im Jahr kostenlos ab. Das Sperrgut ist bis 6 Uhr am Gehweg oder an der Grundstücksgrenze für die Abfuhr bereitzustellen.

    Was wird mitgenommen?
    Nur sperrige Güter, die nicht in die Restmülltonne passen, können abgeholt werden: z.B. Matratzen, Möbel oder Teppichböden.

    Was ist von der Sperrmüllabfuhr ausgeschlossen?
    Chemikalien und Säuren aller Art, Tierleichen, Gartenabfälle, Bauschutt, flüssige Stoffe, Kfz-Teile, Autoreifen und Flaschen sowie sperrige Gegenstände (größer als 2 m x 1 m). Auch Papier, Zeitschriften und Lumpen in gebündelter Form sowie mit Kleinigkeiten vollbepackte Behälter und Kartonagen können nicht mitgenommen werden.

    Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass aus Gewerbe- und Industriebetrieben Sperrmüll nur in haushaltsüblichen und haushaltstypischen Mengen abgefahren wird.

    Wertstoffhof
    Am Bürgerzentrum 2, Ortsteil Lieblos

    Wertstoffhof Öffnungszeiten
    Do. : 16 - 18 Uhr
    Sa.: 9 - 12 Uhr

    Folgende Stoffe können kostenlos abgeliefert werden:
  • Dosen aus Metall, z.B. Konservendosen
  • Aluminium (Schalen, Kosmetikdosen, Folien)
  • Altpapier
  • Eisenschrott
  • Elektronik-Schrott z. B. Fernseher, Computer, Monitore
  • Elektro-Kleingeräte z. B. Toaster, Fön, Elektro-Rasierer und Elektro-Zahnbürsten
  • Altglas (getrennt nach Weiß-, Grün- und Braunglas)
  • Korkmaterial (z.B. Korken von Weinflaschen)
  • Compact-Discs (CD)
  • Polyurethan-Schaumdosen (z.B. Montageschaum)
  • Sperrgut-Einzelteile: Einzelne sperrige Haushaltsgegenstände (z. B. Stuhl, Korb)
  • Holzabfall (Holzmöbel aus massiv oder Pressholz)

    Annahme von Bauschutt-Kleinmengen
    Angenommen wird mineralischer Bauschutt, so etwa Steine, Zementreste, Keramikschüsseln mit einer maximalen Kantenlänge von 50 cm, jedoch unvermischt mit anderen Abfällen, wie z. B. Kunststoff, Metall, Holz, Dachpappe. Die Abgabemenge soll maximal 100-Liter pro Anlieferung nicht überschreiten. Nicht angenommen werden Asbestzement- und Mineralfaserprodukte, wie Mineralwolle, Rigips- oder Fassadenplatten.

    Annahme von unbelastetem Erdaushub, Beton (auch armiert) Kantenlänge bis 80cm, Dachziegel, Grab-, Hohlblock-, Kalk-, Ziegel-, Sandsteinen, Waschbetonplatten

    Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft betreibt für den Main-Kinzig-Kreis ein Zwischenlager für Bauschutt und Erdaushub in Neuberg-Ravolzhausen.

    Um wertvollen Deponieraum zu sparen, muss aufbereitungsfähiger Bauschutt der Wiederverwertung und anschließend dem Einsatz als Recyclingbaustoff zugeführt werden.

    Das Hessische Abfallwirtschaftsgesetz schreibt vor, dass unbelasteter Bauschutt und Erdaushub nicht dauerhaft abgelagert werden dürfen. Gestattet ist lediglich eine Zwischenlagerung auf gesonderten Flächen bis der Bauschutt wiederverwertet wird und der Erdaushub weiterverwendet werden kann

    Auf Bauschutt und Erdaushubzwischenlagern dürfen neben dem Erdaushub nur mineralisches Material - also Steine, Betonplatten, Zementteile und ähnl. gelagert werden.

    Um diese Bedingungen erfüllen zu können, sind die Abfälle entsprechend zu trennen. Die Umsetzung dieser gesetzlichen Anforderungen wird über Beratung, Empfehlungen und Hinweise in Abbruchgenehmigungen sowie über die Gebührengestaltung erreicht.

    Grüner Punkt / Gelbe Tonne / Verpackungsabfall
    Stetig zunehmende Müllmengen und Engpässe bei den Entsorgungsanlagen veranlassten die Bundesregierung 1991 die Verpackungsverordnung zu erlassen, um die Umweltbelastungen aus Verpackungsabfällen zu verringern und die
    Wiederverwendung oder Verwertung von Verpackungen zu fördern.

    Die Verpackungsverordnung zwingt Handel und Industrie, entweder gebrauchte Verpackungen direkt von den Kunden zurückzunehmen oder parallel zur öffentlichen Hausmüllabfuhr ein zweites (duales) System für die haushaltsnahe Sammlung von Verpackungen einzuführen. Für die Einsammlung und Verwertung von Verpackungen schreibt die Verpackungsverordnung Quoten vor, die den Abfallbehörden nachzuweisen sind.

    Seit dieser Zeit wird auf die meisten Verpackungen der 'Grüne Punkt' aufgedruckt und sie werden getrennt vom Hausmüll gesammelt. Der Grüne Punkt ist dabei kein Umweltzeichen, sondern ein Lizenzzeichen, das besagt, dass für die Verwertung der Verpackung ein Lizenzentgelt entrichtet wurde. Abfallarmer Einkauf, etwa durch Verzicht auf Einwegverpackungen, bleibt weiterhin die beste Strategie gegen Müllberge und für Ressourcenschonung.

    Bis vor wenigen Jahren war die Duales System Deutschland GmbH (DSD) alleiniger Träger des Sammelsystems. Sie wird allerdings nicht selbst operativ tätig, sondern stellt die Einsammlung und Verwertung von Verpackungen durch Verträge mit
    Entsorgungsunternehmen sicher.

    Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen wurde dieser Markt geöffnet, so dass inzwischen mehrere Duale Systeme die eingesammelten Verpackungen verwerten. Da dies nicht durch operatives Handeln, sondern ausschließlich durch vertragliche Vereinbarungen geschieht, bleibt das Sammelsystem nach außen unverändert.

    Die Sammlung von Verkaufsverpackungen über die Dualen Systeme wurde 1992 im Main-Kinzig-Kreis eingeführt, seitdem sind Kreis und Gemeinde dafür nicht mehr zuständig.

    Bereits bestehende Sammelsysteme für Verpackungen aus Papier, Pappe, Dosen, Glas, Styropor und sonstigen Kunststoffen, die der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und die Kommunen erfolgreich eingeführt hatten, wurden von den
    Dualen Systemen übernommen.

    Für die getrennte Sammlung der sogenannten Leichtverpackungen aus (Getränkekartons, Joghurtbecher, div. Tüten, Blisterverpackungen u.v.m.) wurde je nach Wunsch der Kommune die Gelbe Tonne oder der Gelbe Sack eingeführt.

    Die Dualen Systeme sind privatwirtschaftliche Gesellschaften, die die Verkaufsverpackungen nach den Vorgaben der Verpackungsverordnung entsorgen. Die Einsammlung der Gelben Säcke bzw. die Leerung der Gelben Tonnen wird
    häufig von den Unternehmen durchgeführt, die auch die mit der kommunalen Müllabfuhr beauftragt sind.

    Die eingesammelten Verpackungen werden aber nicht mit dem Hausmüll in das Müllheizkraftwerk Offenbach, sondern in Sortieranlagen gefahren. Dort werden die Leichtverpackungen überwiegend maschinell in sortenreine Kunststoffarten,
    Alufolien und Verbundmaterialien sortiert und der Industrie als Sekundärrohstoffe zur Verfügung gestellt.

    Ein Problem stellt der hohe Anteil von Nichtverpackungen und Restmüll in den die Gelben Säcke und Gelben Tonnen dar. Trotz ausführlicher Information in Abfallkalendern und Broschüren und Hinweisen auf den Gelben Säcke und Tonnen sind viele Bürger der Auffassung, dass alle Plastikabfälle in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack entsorgt werden dürfen.

    Diese Fehlbefüllungen führen nicht nur zu Betriebsstörungen bei den Sortieranlagen, sondern auch zu Mehrkosten, die die Getrenntsammlung der Verpackungen insgesamt in Frage stellen.

    Bitte beachten Sie, dass die gelbe Tonne und der gelbe Sack nur der Erfassung von Leichtverpackungen dienen, damit diese als Rohstoff für neue Produkte verwendet werden können. Die Verpackungen sollten weitestgehend entleert sein (Stichwort löffelrein), ein Ausspülen oder Auswischen der Verpackungen ist aber nicht erforderlich.

    Verpackungen mit Restinhalten gehören dagegen in die Hausmülltonne. Die kostenfreie Abholung und Verwertung der Verpackungen lässt sich nur finanzieren, wenn gewissenhaft getrennt wird und wenn Abfälle, die keine Verpackungen sind (beispielsweise defektes Spielzeug, Videokassetten, Plastikschüsseln etc.) in die Hausmülltonne geworfen werden.

    Für alle Fragen zu Dualen Systemen, der Verteilung Gelber Säcke und Tonnen,

    Abfuhrterminen, Sammlung, Sortierung und Verwertung Nachmeldung stehengebliebener Säcke und Tonnen können Sie sich kostenfrei telefonisch informieren: 0800 / 1889966 (kostenfreie Hotline der Firma SITA)

    Informationen darüber, was in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne gehört, finden Sie auch in dieser Sortieranleitung.

    Geschirrmobil
    Abgebrochene Gabelzinken, stumpfe Plastikmesser, wabbelige Folienteller beim Essen und danach überquellende Müllsäcke, vollgestopft mit Einweggeschirr – mit Stil hat das nichts zu tun und muss auch nicht sein.

    Die Nutzung von Geschirrmobilen ist ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung unnötiger Abfälle. Durch den Verzicht auf Einwegprodukte werden zudem Rohstoffe und Energie eingespart.

    An Wochenenden im Sommer empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung des Geschirrmobils.

    Geschirrmobil verleiht:
    Gemeinde Gründau
    Ansprechpartner: Joachim Werner, Zimmer 21
    Telefon: 06051 / 820324
    e-mail: j.werner@gruendau.de

    Korksammlung
    Korken kennt man als wasser- und gasdichte Verschlüsse für Wein und Sektflaschen. Hergestellt werden sie aus der Rinde der Korkeiche, die im westlichen Mittelmeerraum wächst. Kork ist ein nachwachsender Rohstoff, allerdings ein sehr langsam nachwachsender. Eine neu gepflanzte Korkeiche kann frühestens nach 25 Jahren das erste Mal geschält werden. Weitere Ernten sind dann nur alle acht bis zehn Jahre möglich.

    Kork hat auch hervorragende Dämmeigenschaften und so kann aus gebrauchten Flaschenkorken ein Korkgranulat gewonnen werden, das im Hausbau verwendet wird. Die eingesammelten Korken werden dazu von Störstoffen, wie Metallteilen und Kunststoffkorken befreit und anschließend geschrotet.

    Einsatzbereiche für 'Schweinfurter Kork' sind: Dachbodendämmung, Fußbodendämmung, Innendämmung und Schalldämmung.

    Allerdings können nur Naturkorken verarbeitet werden und nicht die auf den ersten Blick ähnlich aussehenden Korken aus Kunststoff, die man an der schaumartigen Schnittfläche erkennt. Achten Sie deshalb bitte darauf, dass Kunststoffkorken nicht in die Korksammlung, sondern in die Gelbe Tonne gehören.

    Übersicht Abfall:

    Altglascontainer (farbsortiert)
  • Getränkeflaschen (z. B. Saftflaschen, Weinflaschen)
  • Glasflaschen (z. B. für Speiseöl, Essig, Badezusätze)
  • Schraubgläser aller Art (Babynahrung, Gurkengläser, Marmeladengläser, Senfgläser)
  • Trinkgläser

    Das darf nicht hinein:
  • Flachglas
  • Keramik
  • Porzellan
  • Schraubverschlüsse/Kronkorken
  • Spiegel

    Wichtig: Glas bitte nach den Farben weiß, grün und braun sortieren. Glas in anderen Farben, z. B. blau, bitte bei Grünglas einwerfen.

    Sperrmüll, auch Holz-Sperrmüll
  • Fahrräder, Dreiräder, Roller
  • Gartengeräte
  • Möbel (z. B. Tische, Stühle, Schränke, Matratzen,
    Regale etc.)
  • Rasenmäher (nur mit entleertem Tank und ölfrei)
  • Sport- und Spielgeräte
  • Teppiche bzw. Teppichböden

    Das darf nicht zum Sperrmüll:
  • Abfälle aus Bau- und Umbaumaßnahmen
  • Fahrzeuge (motorisiert)
    Kühlgeräte
  • Nachtspeicheröfen

    Abgrenzung zum Bauabfall: Sperrmüll ist in der Regel alles, was beim Umzug mitgenommen werden kann.

    Elektroschrott, Abholung nach Anmeldung für private Haushalte unter 06051 / 971 03 33 33
  • Fernsehgeräte, Kopierer, Mikrowellengeräte
  • Haushaltsgroßgeräte (weiße Ware): Herde, Kühlgeräte, Ölradiatoren (unbeschädigt), Trockner, Waschmaschinen

    Elektroschrott, kostenfreie Anlieferung an Sammelstellen ab 2006
  • IT-Geräte: Computer, Drucker, Monitore etc.
  • Haushaltsgroßgeräte (weiße Ware): Herde, Kühlgeräte, Trockner, Waschmaschinen
  • Haushaltskleingeräte: Eierkocher, Kaffeemaschinen Mikrowellengeräte, Toaster, Wasserkocher
  • Kleingeräte: Fön, Rasierapparat
  • Unterhaltungselektronikgeräte: Fernseher, HiFi-Anlagen, Lautsprecherboxen etc.
    Wichtig: Zum Elektroschrott zählt in der Regel alles, was einen Stecker, Batterien oder Akkus hat. Ausnahme: festinstallierte Geräte wie Heizungen, Klimaanlagen, Nachtspeicheröfen

    Sonderabfall, Annahme am Schadstoffmobil und an stationären Sammelstellen
  • Abbeizmittel
  • Bremsflüssigkeit
  • Desinfektionsmittel
  • Farben u. Lacke (flüssig)
  • Fotochemikalien
  • Holzschutzmittel
  • Klebstoffe
  • Kondensatoren
  • Laborchemikalien
  • Lösungsmittel
  • Möbelpolituren
  • ölverschmutzte Lappen
  • Pflanzenschutzmittel
  • Säuren, Laugen
  • Schädlingsbekämpfungsmittel
  • Speiseöl, Frittieröl
  • Spraydosen (mit schädlichen Inhaltsstoffen)
  • Thermometer
  • Waschbenzin

    Hausmüll
  • Abfälle aus der häuslichen Alten- und Krankenpflege
  • Aschen (erkaltet)
  • Backpapier
  • Flachglas
  • Fleischreste (kleine haushaltsübliche Mengen)
  • Fischgräten
  • Fotos
  • Glühbirnen aber keine Energiesparlampen oder Neonröhren (Schadstoffmobil, Sammelstellen)
  • Hygieneartikel (z. B. Ohrenstäbchen, Kondome)
  • Katzenstreu, Kleintierstreu
  • Knochen (kleine haushaltsübliche Mengen)
  • Kunststoffteile, die keine Verpackungen sind
  • Papier, verschmutzt
  • Porzellan, Steingut
  • Spielzeug
  • Staubsaugerbeutel
  • Straßenkehricht
  • Tapetenreste
  • Windeln
  • Verbandmaterialien
  • Videobänder
  • Zigarettenfilter und –asche

    Altpapier
  • Briefumschläge (auch mit trübem Sichtfenster)
  • Bücher (Kunstledereinbände entfernen)
  • Computerpapier
  • Eierkarton
  • Illustrierte
  • Kalender
  • Kartonagen (zerkleinert)
  • Kataloge
  • Packpapier
  • Pappe
  • Prospekte
  • Schulhefte
  • Schreibpapiere
  • Telefonbücher
  • Verpackungen aus Papier oder Pappe (z. B. Seife, Zahnpasta)
  • Zeitungen

    Bioabfall
  • Brotreste
  • Eierschalen
  • Filtertüten
  • Gemüseabfälle (z. B. Kartoffelschalen, Salat)
  • Kaffeesatz
  • Milch- und Mehlprodukte (z. B. Brot, Käse)
  • Obstschalen (z. B. Nüsse, Apfelsinen, Bananen)
  • Papiertaschentücher, Küchenpapier
  • Speisereste (kleine haushaltsübliche Mengen)
  • Teesatz und Teebeutel
  • Äste und Zweige (Umfang < 15 cm)
  • Blumen
  • Gartenabfälle (ohne Erde)
  • Laub
  • Pflanzen- und Grasschnitt
  • Unkraut

    Das darf nicht hinein:
  • Asche
  • biologisch abbaubare Plastikbeutel
  • Fleisch- und Knochenabfälle
  • Katzenstreu, Kleintierstreu
  • Küchenabfälle aus Gaststätten
  • Plastiktüten

    Wichtig: Bitte sammeln Sie Ihren Bioabfall nicht in „kompostierbaren' Plastiktüten. Diese verschmutzen in der Biotonne und können nicht mehr von gewöhn¬lichen Plastiktüten unterschieden werden. Verwenden Sie bitte statt dessen Papiertüten.

    Gelber Sack bzw. gelbe Tonne für Leichtverpackungen
  • Aluminium (z. B. Dosen, Schalen, Folien, Deckel)
  • Farbdosen, leer
  • Farbeimer, leer
  • Getränkedosen
  • Getränkekartons
  • Joghurtbecher
  • Konservendosen
  • Kronkorken
  • Kunststoffverpackungen, geschäumt (z. B. Schalen für Fleisch, Gemüse oder Obst)
  • Kunststoff-Becher (z. B. von Margarine, Joghurt, Buttermilch, Milchprodukten)
  • Kunststoff-Flaschen (z. B. von Spül-, Wasch-, Körperpflegemittel)
  • Kunststoff-Folien (z. B. Tragetaschen, Beutel, Klarsichtfolien, Einwickelfolien)
  • Plastiktüten
  • Spraydosen, restentleert
  • Styropor aus Verpackungen
  • Verbundstoffe (z. B. Getränkekartons von Milch, Säften, Vakuumverpackungen, Süßwaren-Verpackungen, Tiefkühlverpackung)
  • Weißblechdosen

    Das darf nicht hinein:
  • Blumentöpfe aus Kunststoff
  • halbvolle Verpackungen
  • Kunststoffteile, die keine Verpackungen sind
    Schüsseln
  • Spielzeug
  • Videobänder

    Wichtig: Die Verpackungsmaterialien werden sortiert. Bitte werfen Sie daher nur entleerte Verpackungen (Stichwort: löffelrein) in die gelben Säcke bzw. gelben Tonnen und auf keinen Fall Hausmüll oder Bioabfall. Das Ausspülen der Verpackungen ist aber nicht erforderlich.

  • Abfall

    Werner, Joachim
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