
Bürgermeister Heiko Merz bedankt sich bei den Winterdienst-Einsatzkräften der Gemeinde Gründau. |
Zuverlässige Leistungen im Winterdienst
Eine kurze Mittagspause im Gründauer Bauhof nahm Bürgermeister Heiko Merz dieser Tage zum Anlass, sich im Auftrag der gemeindlichen Gremien bei den Mitarbeitern zu bedanken. Die fleißigen Helfer waren in den vergangenen Wochen fast pausenlos unterwegs, um die Verkehrssicherheit auf den verschneiten und vereisten Straßen Gründaus aufrecht zu halten. Auch konnte der Bürgermeister dabei die Dankesworte der Mitbürgerinnen und Mitbürger weitergeben, die ihm per Telefon oder bei Gesprächen in letzter Zeit übermittelt wurden.
„Wir können in Gründau ruhiger schlafen, weil wir wissen, dass die „Truppe“ nach Schneefällen und bei Frost schon ab 04.00 Uhr auf unseren Straßen unterwegs ist. Für unsere Mitarbeiter ist das zwar selbstverständlich und gehört zu ihrer Aufgabe. Aber insbesondere die Mitglieder des Gemeindevorstandes haben mich gebeten, den engagierten Gemeindearbeitern zu verdeutlichen, wie positiv ihre Arbeit durch die Bevölkerung gesehen wird. Insbesondere am vergangenen Wochenende, als nachts die angetaute Schneedecke wieder gefror und die Straßen und Wege zu gefährlichen Schlitterbahnen machte, hatte es der Streutrupp nicht leicht. Auch können die Mitarbeiter in solchen Fällen nicht überall gleichzeitig sein und der ein oder andere Mitbürger muss sich zunächst etwas gedulden, bis ihm geholfen wird. Ebenso können wir keine Einzelwünsche erfüllen.“, betont Bürgermeister Heiko Merz.
Neben den widrigen Umständen waren es aber auch das Mitte Januar zur Neige gehende Streusalz und die teilweise mangelhaft ausgeführte Räumpflicht durch die Straßenanlieger, die den Bauhofmitarbeitern das Leben noch weiter erschwerten. Auch die versetzt auf beiden Straßenseiten geparkten Fahrzeuge sowie der Schnee, der zum Teil von den Anliegern vom Gehweg und den Grundstücken zusätzlich auf die Straße befördert wird, sind Umstände, die man nach Meinung der Gemeinde dem Räumdienst ersparen könnte.
Ende Dezember wurde schon gemeldet, dass die Salzlager der Zulieferer leer seien. Damals hatte die Gemeinde noch einiges „gebunkert“. Aber durch die häufigen Schneefälle, gab es auch in den letzten Januarwochen in Gründau kein Salz mehr und es wurde für den Notfall auf Splitt umgestellt. Zwischenzeitlich ist das Salz zwar wieder begrenzt vorrätig, aber nur für einen eingeschränkten Winterdienst ausreichend. Bestellte Salzlieferungen stehen ohne Liefertermin aus. Es muss also weiter auf den Splitteinsatz gebaut werden, der aber keine Auftauwirkung hat!
„Satzungsgemäß darf der Schnee beim Räumen von den Gehwegen nicht auf die Straße geschoben werden. Ebenso sind die Anwohner verpflichtet, die im öffentlichen Bereich liegenden Hydranten von Schnee und Eis zu befreien, damit im Ernstfall die Feuerwehr ohne Probleme Zugriff darauf haben kann. Der vergangene und der noch laufende Winter haben mit ihren eisigen Temperaturen gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir im Bauhof gut vorbereitet sind. Aufgrund der Kälte kam es auch zusätzlich noch zu Wasserrohrbrüchen, die letztlich fast die gleiche Truppe unserer Mitarbeiter nebenbei beheben muss.“, erläutert Bürgermeister Merz.